Mahnwache zur Erinnerung an die Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 2012

via ATF Jena

Am 27. Januar 1945 wurde das “Konzentrazionslager Auschwitz-Birkenau” durch die Rote Armee befreit. Dies war der Anfang vom Ende des von den Deutschen betriebenen industriellen Massenmords an Millionen Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen und vielen weiteren Verfolgten des NS.

An dieses Ereignis wird auch in Jena erinnert werden. Dazu haben die Jusos Jena eine Mahnwache zum “Internationalen Holocaust-Gedenktag” organisiert. Beginnen wird diese um 17:30 Uhr am Holzmarkt und geht, wie in den letzten Jahren, bis 18 Uhr.

Nachtrag zur Sendung

Wie angekündigt:

Der Tod ist ein Meister aus Deutschland – Antifa Demo in Hamburg – 28.1

Hallenturnier in Hamburg:

Stellungnahme des Vereins

Bericht magischer fc

Sendung zum Naziaufmarsch in Warschau

Am 11.11 wollen Nazis in Warschau demonstrieren. Der 11.11 ist der polnische Nationalfeiertag. In den letzten Jahre hat es die Bürger, Politiker und Polizisten wenig gestört, dass Nazis durch die Warschauer Innenstadt maschieren können, zum Teil wurden die Aufmärsche von der Polizei sogar durchgeprügelt. Im letzte Jahr gelang es Antifaschisten erstmals, die Aufmarsch durch die Innenstadt zu blockieren, so dass dieser umgeleitet werden musste. Daher wird es an diesem Freitag um 17:00 Uhr eine Sondersendung zum kommenden Naziaufmarsch in Warschau geben.

Weitere Infos zum Aufmarsch und zu den Gegenprotesten gibt es u.a. hier:  Antifa Poland, Koalition “Verständigung des 11. Novembers”

Nächste Sendung am kommenden Freitag

Nachdem sich Artikel der Süddeutschen Zeitung zur kommenden Gründung des Staates Palästina wie Mitteilung von Abbas Regierungssprecher lesen und allgemein viel über Israel diskutiert wird, gibt es wieder einen Beitrag zu eben diesem Thema. Leo Elser, Redakteur und Autor der Pólemos und Bahamas-Autor, hielt letztes Wochenende bei den Thementagen Antisemitismus in Freiburg einen interessanten Vortrag dazu.  Am Freitag, den 16.09 wird es also den Vortrag “Darf man Israel kritisieren” von Leo Elser ab 17h zu hören geben. Der Ankündigungstext zu dem Vortrag liest sich wie folgt:

Über Mei­nung und Ideo­lo­gie

Dass man Is­ra­el „selbst­ver­ständ­lich“ kri­ti­sie­ren dürfe, be­ken­nen selbst so­ge­nann­te pro-​is­rae­li­sche „Hard­li­ner“. Doch wie steht es ei­gent­lich um die Frage, die sie damit in vor­aus­ei­len­dem Ge­hor­sam be­ant­wor­ten?

Ob man Is­ra­el kri­ti­sie­ren darf, lässt sich ganz leicht be­ant­wor­ten, wenn man die Frage rein wört­lich nimmt: was man darf und was nicht re­gelt üb­li­cher­wei­se ein Ge­setz. Nach § 130 StGB sind die­je­ni­gen Spiel­ar­ten der Is­rael­kri­tik ver­bo­ten, die den Na­tio­nal­so­zia­lis­mus und die Er­mor­dung der Juden ver­herr­li­chen. Doch so will es na­tür­lich nicht ge­meint haben, wer die Frage stellt. Doch was meint sie ei­gent­lich? Zu­meist un­ter­stellt sie ein Tabu, das es gar nicht gibt. Auf eine sinn­lo­se Frage zu ant­wor­ten ist, wie wenn einer den Stier melkt und ein An­de­rer ein Sieb dar­un­ter hält. Doch sie ist nicht ein­fach nur eine dumme und sinn­lo­se Frage – das wäre noch harm­los. Sie tritt ab­sichts­voll naiv als ju­ris­ti­sche Frage auf, ist aber kal­ku­liert po­li­tisch. Wäh­rend das Recht, hier: das Recht auf freie Mei­nungs­äu­ße­rung, so scheint, als wäre es rein for­mal und sich damit die Frage da­nach, ob eine be­stimm­te Mei­nung rich­tig oder falsch ist, gar nicht stel­len kann, sind po­li­ti­sche Aus­sa­gen in­halt­lich, d.h. wahr­heits­fä­hig. Durch die ab­sichts­vol­le Ver­mi­schung die­ser Ebe­nen ver­sucht sich, wer der die Frage stellt, ob man Is­ra­el kri­ti­sie­ren dürfe, der Kri­tik zu ent­zie­hen. Der Vor­trag will zei­gen, wie sich die der­art als Ta­bu­bruch in­sze­nie­ren­de Is­rael­kri­tik als bloße Mei­nung gegen den jü­di­schen Staat er­weist, die sich selbst wie­der­um gegen Kri­tik ab­dich­tet, d.h. in letz­ter Kon­se­quenz Kri­tik am An­ti­se­mi­tis­mus ta­bui­sie­ren möch­te.

Themensendung zur Razzia in der JG

Am 10.8  wurde die Dienstwohnung von Stadtjugendpfarrer Lothar König in Jena von sächsischen Ermittlungsbehörden durchsucht. Dazu wird es heute Abend eine Sondersendung geben, bei der wir uns noch mal genauer mit der Razzia, dem Nachspiel und allem drumherum beschäftigen werden. Dazu sind die Soligruppe der JG und Katharina König (MdL) eingeladen. Der Oberbürgermeister von Jena, Albrecht Schröter, hatte leider nur Zeit für ein Telefoninterview.

Beiträge von uns:

noalquds
Beitrag zum Noalquds Tag am 27.8 in Berlin.

traume versenken
Beitrag zur Demo Träume versenken in Hamburg.

Nächste Sendung

Das iranische Regime, der arabische Aufbruch und die Bedrohung Israels – Sendung
15.07.2011 – 17h

Bericht vom BAK shalom zum Vortrag:

Auf Einladung mehrerer linker Gruppen aus Erlangen und Bayern referierte am 8. Juli 2011 Stephan Grigat, Lehrbeauftragter für Politikwissenschaft an der Universität Wien und Autor mehrerer Bücher vor mehr als 80 interessierten Zuhörern im großen Saal der VHS über die wirtschaftlichen und politischen Verflechtungen zwischen dem Iran und anderen Staaten. In dem Vortrag wurden Charakteristika der islamischen Diktatur aus Ajatollahs und Pasdaran skizziert und die Bedrohungssituation für die Staaten im Nahen Osten, insbesondere Israel, dargestellt. Die deutsche Unterstützung für das Regime in Teheran wurde ebenso beleuchtet wie die globale Bündnispolitik von Ahmadinejad und Khamenei. Zudem war die Bedeutung der aktuellen Entwicklungen in den arabischen Ländern für die Sicherheit Israels einerseits und die Expansionsbestrebungen des iranischen Regimes andererseits ein wichtiges Thema.

In der anschließenden Diskussion wurde die aktuelle Entwicklung wie der Panzerverkauf an Saudi-Arabien, die Rolle der Banken bei der Umgehung der UN-Sanktionen ebenso beleuchtet, wie Rolle des Siemenskonzerns bei der Ausrüstung iranischer Atomanlagen und de Lieferung von Telekommunikations-Überwachungsgeräten zur Verfolgung der iranischen Opposition. Die von Nokia Siemens Network entwickelte Technik kann Datenpakete in Sekundenbruchteilen öffnen, den Inhalt durchsuchen und weiterreichen. Diese Überwachung spielte eine wesentliche Rolle bei der blutigen Niederwerfung der iranischen Protestbewegung 2009.

Besonders erfreulich war die rege Teilnahme exiliranischer Diskutanten. Auch nach zweieinhalb Stunden waren nicht alle Fragen erschöpfend beantwortet, die Anwesenden konnten aber viele neue Informationen und Denkanstöße mitnehmen.

Achtung!

Die Association Pomme de Terre hat uns gebeten, darauf hinzuweisen, dass der Vortrag morgen nicht stattfindet, sondern auf ein noch unbekanntes Datum verschoben wird. Weitere Informationen gibt es auf dem Blog der Association.

Karriere und Engagement. Studium und Ehrenamt

Die Association Pomme de Terre veranstaltet am 29.06. einen Vortrag mit anschließender Diskussion zum oben genannten Thema. Weitere Infos gibt es auf: http://associationpdt.wordpress.com

Passend zur heutigen Sendung

Nachdem wir uns vor kurzem der Forderung nach einer Verurteilung des Boykotts israelischer Produkte angeschlossen haben, zeigt sich der Jugendverband der Linken in Jena wiedermal von seiner häßlichen Seite. Daher passt das Thema unserer heutigen Sendung umso besser, wenn es darum geht “nichts gelernt und nichts vergessen” zu haben. Worum es hier geht ist ein Foto, dass uns zugeschickt wurde, auf dem ein “Fight Terror, Support Israel” Sticker, von Mitgliedern der Linkjugend.solid, mit einem anderen Sticker überklebt wurde. Passender Weise macht der Sticker der solid darauf aufmerksam, dass unter ihm ein Nazisticker verschwunden ist. Wenn man also bedenkt, dass die Jenaer Ortsgruppe der solid die Boykottaktion des Bremer Friedensforums NICHT verurteilte und dann israelsolidarische Sticker als Nazisticker erkennt, bleibt nur zu hoffen, dass sie sich auf den Männer- und Frauendecks vermeintlicher Hilfsflotten einnisten und am Besten erst im Iran wieder an Land gehen. Also liebe Linksjugend.solid auf in den Kampf. Uns bleibt zum Abschluss nur zu sagen: Lang lebe Israel!

Besagtes Foto:

Und zum Vergleich der Sticker, den die Antisemiten für einen Nazisticker halten(was ja schon vieles über ihre Ideologie aussagt):