Inforadio Jena

Friede, Freude, Eierkuchen? Nicht mit uns!

Passend zur heutigen Sendung

with 4 comments

Nachdem wir uns vor kurzem der Forderung nach einer Verurteilung des Boykotts israelischer Produkte angeschlossen haben, zeigt sich der Jugendverband der Linken in Jena wiedermal von seiner häßlichen Seite. Daher passt das Thema unserer heutigen Sendung umso besser, wenn es darum geht „nichts gelernt und nichts vergessen“ zu haben. Worum es hier geht ist ein Foto, dass uns zugeschickt wurde, auf dem ein „Fight Terror, Support Israel“ Sticker, von Mitgliedern der Linkjugend.solid, mit einem anderen Sticker überklebt wurde. Passender Weise macht der Sticker der solid darauf aufmerksam, dass unter ihm ein Nazisticker verschwunden ist. Wenn man also bedenkt, dass die Jenaer Ortsgruppe der solid die Boykottaktion des Bremer Friedensforums NICHT verurteilte und dann israelsolidarische Sticker als Nazisticker erkennt, bleibt nur zu hoffen, dass sie sich auf den Männer- und Frauendecks vermeintlicher Hilfsflotten einnisten und am Besten erst im Iran wieder an Land gehen. Also liebe Linksjugend.solid auf in den Kampf. Uns bleibt zum Abschluss nur zu sagen: Lang lebe Israel!

Besagtes Foto:

Und zum Vergleich der Sticker, den die Antisemiten für einen Nazisticker halten(was ja schon vieles über ihre Ideologie aussagt):

Written by Inforadio Jena

April 15th, 2011 at 10:51 am

4 Responses to 'Passend zur heutigen Sendung'

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  1. na nun mal halb lang…diese aufkleber sind bei uns seit längerem alle und werden offensichtlich noch von nicht-solids verklebt. wer weiß wer das war.

    ascdyv

    16 Apr 11 at 22:20

  2. Um hier einiges klar zu stellen, die Sticker sind im Umlauf und werden nicht alleine von Solid Jena geklebt, sondern sind eigentlich jedem zugänglich. Daher empfinden wir es als nicht gerechtfertigt das in diesem Artikel Solid als antisemitisch dargestellt wird. Die Diskussion um den Boykott ist in unseren Augen auch noch nicht zuende geführt und dabei geht es nicht darum den Boykott zu rechtfertigen, denn wir persönlich finden diesen Boykott nicht angemessen. Dennoch bleibt zu klären ob politische Kritik am Staat Israel wirklich gleich zusetzen ist mit Antisemitismus und ob es dazwischen wirklich keinen Bewegungsraum geben darf. Passend zu diesem Artikel sollte man vielleicht den Zeit-Artikel von dieser Woche „Was Journalisten anrichten“ (oder solche die hier Artikelschreiben) lesen. Denn auch hier mangelt es unserer Meinung nach an fundierter Recherche. Wir empfinden diesen Artikel daher als nicht gerechtfertigt . Zusätzlich hat sich der Verfasser im Ton vergriffen. Wo doch allen Menschen das Verschiffen von Menschen mit anderer Meinung, Kultur und Religion in einem anderen Zusammenhang auch bekannt vorkommen sollte. Darum sollten solche Vergleiche nicht öffentlich vertretten werden. Mit freundlichen Grüßen die nicht Solid-Mitglieder Janneke und Annkathrin

    Janneke

    16 Apr 11 at 23:23

  3. „Zusätzlich hat sich der Verfasser im Ton vergriffen. Wo doch allen Menschen das Verschiffen von Menschen mit anderer Meinung, Kultur und Religion in einem anderen Zusammenhang auch bekannt vorkommen sollte. “ Um nur auf diesen Punkt einzugehen: Es ging nicht darum, dass wir andere Menschen verschiffen wollen, sondern allein um die Tatsache, das es im Mai ja wieder eine „Gaza-Hilfsflotte“ geben soll, an der sich bestimmt auch wieder Mitglieder der Linkspartei beteiligen werden. Soviel dazu.

    Und zur Kritik an Israel kann und soll an dieser Stelle nur ein Interview von Joachim Bruhn nahegelegt werden:
    http://www.isf-freiburg.org/isf/beitraege/pdf/bruhn-kritik.israel.pdf

    Inforadio Jena

    18 Apr 11 at 17:02

  4. […] Quelle […]

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